Klimareligion

Die Analogie einer Bewegung (Achtung Satire)

Kli•ma•re•li•gi•on

Substantiv, weiblich [die]

Eine Weltanschauung mit der Abkehr vom teuflischen CO2 als zentrales Glaubensbekenntnis und der einzigen Perspektive zum Überleben der gesamten Menschheit. Dabei folgen die Gläubigen allen (religions-)wissenschaftlichen Wahrheiten. Denn 113% der Wissenschaffenden sind sich über den baldigen Hitzetod unseres Planeten einig. Wenn die Erde nicht zuvor mit einem Asteroiden zusammenprallt, wird sie anschließend als ausgestorbener Himmelskörper in der Galaxie umhertreiben.

Eine satirische Ansammlung von 29 RELIGIONSMERKMALEN DER kLIMABEWEGUNG

Der Klimagott ist allmächtig und verspricht die Erlösung.
Denn nur er hat die Kontrolle über das Klima.
Er kann die Erderwärmung in einhundert Jahren bis auf das Komma exakt voraussagen und verfügt über die Macht, die Welttemperatur um 1,5 Grad runterzukühlen. 
Und, Überraschung: Das globale Thermostat befindet sich in Deutschland*, einer der Hauptverursacher der Klimakrise
Wenn nicht Deutschland*, wer soll dann die Welt vor der Klimakatastrophe retten?

Der Klimagott kann aber auch die ganze Welt verschlingen.

* Unwort 2021

Der Klimagott ist unsichtbar.
Seine irdische Prophetin, eine angebetete gottgleiche Klimaheilige von hoher Klugheit (die Weise aus dem Nordenland), herabgestiegen vom Himmel und geformt aus allerfeinster Schwedenerde.
Von ihren Jüngern auf Händen getragen fühlen sich alle gemeinsam vom Segen des Klimagottes beschienen, verkündigen seine klerikalen Erlasse und verbreiten mit gehirnwäscheartigen Strategien Angst und Panik mit der how-dare-you-Alternativlosigkeit.

Die Propheten, inspiriert von den Sirenengesängen des Klimagottes, verbreiten ihre Weisheiten wie in einer Endlosschleife: Alles ist wissenschaftlich begründet. Selbstverständlich darf nichts angezweifelt und auf gar keinen Fall hinterfragt werden. 

Der Himmel hat sich aufgetan und die Zweifler werden erleuchtet in der Klarheit des klimagöttlichen Lichts

Der Klimagott erlässt Gebote (10?) und Verbote.
Erlasse, die ein jeder strikt und sofort und bis ins Letzte befolgen muss.
Andernfalls ist die Menschheit dem unvermeidlichen Hitzetod geweiht.

Der Klimagott wird alle Probleme lösen und die Menschheit mit seinen Weltbeglückungsplänen in ein lichtes Zeitalter führen.

Und es begab sich vor einiger Zeit, dass die jugendlichen Gläubigen wegen eines Bedürfnisses nach existenzieller Bedrohung den letzten Unterrichtstag der Woche zu ihrem schaffensfreien Gedenktag erklärten.
Wozu noch lernen, wenn bald die Welt untergeht?
Fortan pilgern die grünen Klima-Kids an den Freitagen zu den Klima-Fürbitten für eine CO2-freie Zukunft, um aus Angst* vor dem Klimatod das wöchentliche Ritual zum Weltuntergangskult hüpfend zu zelebrieren.
Mit dem Ruf: "Hört auf die Wissenschaft!" wird eine Anklage an die Welt abgegeben, die ihre bösen Eltern - angeblich mit Vorsatz - vernichten wollen. 
Eine Welt, die seit Anbeginn der Nutzung fossiler Brennstoffe ihre Existenz gefährdet.

An den anderen Wochentagen dominiert der Traum vom angenehm gediegenen Wohlstand weiter den Alltag mit einer komfortablen Viertagewoche und dem Studium für ALLE.
Auf diese Weise macht das Weltretten sogar richtig Spaß und ein Eintrag in die Geschichtsbücher als "Retter der Menschheit" sowie eine "Heiligsprechung" sind sicher.
Der eigene Heiligenschein der Güte leuchtet damit um so heller und es winkt ein Weltrettungsorden.

* die Angst vor dem Weltuntergang ist real

Das Leitbild der Klimakirche ist die deutschengemachte Klimakatastrophe. 
Mit einem Gott, der die Natur symbolisiert und CO2* als der Teufel.
Dieser Teufel steht bereit, die Seele ins Fegefeuer zu geleiten.

Um künftige Generationen vor Schaden zu bewahren, kann jeder Klimagläubige als Heilsbringer einen wichtigen Beitrag leisten, indem er an dem kollektiven Glaubensbekenntnis teilnimmt.

* ist allerdings auch dafür bekannt, dass es Pflanzen wachsen lässt

Während es in den christlichen Kirchen Heilsversprechen gibt, die den Gläubigen die Befreiung in Aussicht stellt, offeriert die Klimakirche Unheilsversprechen.
Obwohl Kälte eigentlich der Hauptfeind des Menschen und für viele Todesfälle verantwortlich ist, stellt der Klimawandel mit einem überhitzten Globus eine unmittelbare Bedrohung für das Überleben der Menschheit dar.
Da es bereits "fünf-vor-zwölf" ist, kann jeder Klimagläubige selbst dazu beitragen, die Katastrophe im letzten Augenblick abzuwenden:
Wer reinsten Glaubens ist und sein Leben ändert,
wer fossile Energieträger vermeidet,
wer sich abwendet vom kapitalistischen System und von einer wissenschaftlich-technischen Zivilisation,
kann die Welt noch retten.

Der Klimagott predigt mittels seiner gottgleichen Untergangspropheten die nahende Klima-Apokalypse und niemand hat das Recht daran zu zweifeln.

Die Inquisition hat ein wachsames Auge auf Zweifler und Kritiker ("Klimaleugner"). Sie werden als Ketzer, Ungläubige und Sünder geächtet und ihrer gerechten Strafe zugeführt.
Auf dass sie dem Bösen abschwören, vom Irrglauben abrücken und reumütig in den Schoß der Klimakirche zurückkehren

Die Gebete der Gläubigen wurden erhört: "Du sollst nicht zweifeln."

Die Dreifaltigkeit umfasst den Klimagott als
Gott-Vater/Mutter
Gott-Sohn/Tochter
und
Heiliger Geist. 

    1. "Mutter Natur" ist der Klimagott (m/w/d)
    2. Der Klimagott steht stellvertretend für die Kinder (m/w/d) einer vom CO2-Tod bedrohten Generation
    3. Der Klimagott als der (heilige) Geist eines gesellschaftlichen Auftrags zwecks Hinwendung zu einer "alle-Menschen-sind-vor-dem-Klimagott-gleich-Gemeinschaft"

Auf den Knien rutschend, mit Gebeten und der Beichte, können Sünden für klimaschädliches Verhalten (SUV fahren, Fleisch essen, Flugreise u.v.m.) vergeben werden.

Wer neben seinem SUV auch ein Elektromobil (als Zweit- oder Drittwagen zum Shoppen) und ein Lastenfahrrad in der Garage hat, erhält die Absolution. Wer noch dazu für die Weltrettung gänzlich auf Fleisch und eigene Kinder verzichtet, kann sich nur noch mit einer Reise in die Polarregionen des Planeten steigern, wenn er dann eigenhändig die Polkappen vor der Abschmelzen bewahrt. 

Mit Spenden (CO2-Ablass) für die Kollekte (z.B. zur Finanzierung eines Flüchtlings-Rettungsschiffes) bekennen sich die Freveler zu ihren Sünden, geloben Besserung und sichern sich einen Platz im CO2-freien Klimahimmel.
Dem feierlichen Anlass Rechnung tragend, wird dann jeden Abend ein klimagerechtes Nachtgebet gesprochen. Vielleicht läuten sogar die Kirchenglocken.

Bevor die Menschheit ihre eigene "Ausrottung" verursacht, erfolgt die GROßE TRANSFORMATION von gigantischem historischen Ausmaß ins grüne Mittelalter, als leuchtender Pfad in eine sanfte Ökodiktatur. Und Deutschland wird Vorbild für die ganze Welt.
Nach einem "BRAUNEN" und einem "ROTENSozialismus kann in Deutschland auch noch der "GRÜNE" erprobt werden.
Das rein grüne Weltbild wird von den grünen Hass*predigern als alternativlos moralisiert.

  • * Hass (= heftige Abneigung) auf ⇒
    • fossile Brennstoffe
    • CO2
    • SUV's
    • Flugreisen
    • Plastik 
    • Marktwirtschaft und Kapitalismus
    • Autoindustrie
    • Wirtschaftswachstum
    • die westliche Ausbeutergesellschaft
    • individuelle Mobilität
    • etc.

Das Auge des Klimagottes richtet seinen Blick unerbittlich mitten in die Abgründe der CO2-verursachenden Menschheit, deren Überleben in Deutschland entschieden wird. 
Mit dem CO2-Exorzismus können aber die CO2-Dämonen ausgetrieben werden.

Allein die deutsche CO2-Reduktion wirkt so überwältigend, dass auf wundersame Weise die Klimaneutralität alsbald in 5000 Erdregionen erreicht ist.

Die tiefgläubigen Mitglieder der Klimakirche - täglich in den Abgrund blickend - lobpreisen die klimagerechte Selbstkasteiung, akzeptieren Verzicht und Entbehrungen, und erdulden Leiden um eines höheren Gutes (Klimarettung*) willen. Die Leiden müssen schmerzhaft sein, sonst haben sie keine Wirkung.
Mit den gebenedeiten Leidensworten der Gläubigen:
„Weniger ist mehr.“
klimaneutral leben
persönliche Klimabilanz
ökologischer Fußabdruck
Dekarbonisierung
Degrowth
Nachhaltigkeit
Ressourcenverbrauch
Leben im Einklang mit der Natur
Flugscham
klimagerechte Preise
"Wir müssen uns schaden, um zu wachsen“
sowie der Tageslosung
»wieviel CO2 , oh Herr, stoße ich heute aus«
vollziehen sie todesmutig mit besonderem Glaubenseifer die Selbstgeißelung, auf dass ihre Sünden vergeben werden und sie das ewige Leben erreichen sollen.

Die Klimaapokalyptiker mit ihrer Weltrettungsmission beharren darauf, dem Mythos vom ewigen Wachstum abzuschwören.
Mit der Abkehr imperialer Lebensweise wollen sie sich für alle benachteiligten Geschöpfe auf Erden einsetzen.

* das Klima kann eigentlich nicht gerettet werden, da es immer bleibt - die Frage ist nur: welches?

Die steinzeitreligiösen grünen Pharisäer erklären ihre eigene Weltsicht für unantastbar und predigen die Abhängigkeit vom Klimagott als Glück wahrzunehmen.
Sie wollen ihren eigenen Lebensentwurf der Gesamtgesellschaft aufzwingen – notfalls auch autoritär bzw. totalitär.

Der Wächterrat der Klimagläubigen duldet keine Kritik an den gottgleichen Propheten und dem grünen Glaubensbekenntnis, sondern wertet das als Gotteslästerung.

Die Kritiker sind des Teufels und daher von den Klimawächtern mit allen Mitteln zu bekämpfen. Sie gehören ausgestoßen und in den Umerziehungslagern soll Ihnen das Blut in den Adern gefrieren.
Die Ungläubigen werden exkommuniziert oder in die ewige Verdammnis geschickt.

Innerhalb der Klimakirche - wie bei anderen Religionen auch - gibt es für Demokratie wenig Spielraum; weil der Klimagott sich dem menschlichem Willen nicht unterwirft, sondern will, dass der menschliche Wille sich ihm unterwirft.

In der christlichen Kirche kann es auch keine Abstimmungen darüber geben, ob Gott überhaupt existiert oder ob Jesus Christus wirklich Gottes Sohn ist.
Das religiöse Fundament der Kirche ist unantastbar.

Auch der Glaube an den Klimagott kann nicht nach Belieben an aktuelle menschliche Bedürfnisse und Befindlichkeiten angepasst werden, sondern ist untrennbar verbunden mit einer Offenbarung in Form einer für heilig erachteten Weltanschauung
für eine CO2freie Welt und dem 1,5°Ziel.

Mit der Aufhebung der Trennung von Staat und Religion erhalten die Gläubigen zur Rettung des Klimas der Welt eine allumfassende Unterstützung durch die Politik.
Dafür wird ein Ministerium für klimareligiöse Angelegenheiten (Klimaschutzministerium) geschaffen.

Die Klimareligiösen, denen Bescheidenheit fremd ist, behaupten nicht nur die Apokalypse abwenden zu können, sondern stellen vielmehr einen paradiesähnlichen Zustand in Aussicht. Nur wenn wir JETZT den Hebel umlegen, wenn wir die Gesellschaft VÖLLIG umgestalten, wenn die Welt nicht mehr so aussieht wie heute, wenn wir ALLES radikal verändern - nur dann können wir im letzten Augenblick die Katastrophe abwenden.

Die zur Abwendung der Apokalypse von den Treibhausgas-Jüngern idealisierten erneuerbaren Energien (z.B. Windkraftanlagen) werden als Heilsbringer im Kampf gegen die Erderwärmung glorifiziert. Der Anblick einer verschandelten Landschaft ist als Ablass für klimaschädliches Verhalten zu verstehen.

  • Es werden die letzten grünen Hügel mit Windrädern bebaut, jedoch die Kollateralschäden für die Menschen verdrängt ⇒
    • Infraschall
    • Schlagschatten und Lärm für die Anwohner
    • Übertragung von Fundamentschwingungen auf das Erdreich
    • Eiswurf
    • Wertverlust von Immobilien ringsum 
    • Verschandelung des Landschaftsbildes
    • Abholzung von Wäldern
    • Flächenverbrauch
    • Todesfalle für Vögel und Fledermäuse
    • mitlaufende Reservekraftwerke
    • hohe Subventionen
    • hohe Rückbaukosten für stillgelegte Windräder
    • etc.

Obwohl der IPCC zu CO2-freier Kernenergie* rät, wird der in Deutschland erzeugte klimaneutrale Atomstrom wegen einer irrealen Strahlenangst als die Verkörperung des Bösen und Werkzeug des Teufels betrachtet, um die Menschen vor dem unweigerlich eintretenden Atomtod zu bewahren. (Atomstrom aus den Nachbarländern wird allerdings gerne importiert)

* Stand Mai 2020:  440 Kernreaktoren in 33 Ländern im Einsatz, 55 im Bau, 329 geplant

Da es früher weder Stürme noch Hochwasser oder gar Starkregen gab, konnten die Weltuntergangspropheten ihr Glück ob ihrer genialen Idee kaum fassen, ausnahmslos alle Extremwetterlagen (Stürme, Hitzewellen, Starkregen und Überschwemmungen, Trockenheiten, etc.), Waldschäden, Brände und sogar viele Krankheiten dem Klimawandel zuzuschreiben.
Es ist damit zu rechnen, dass auch bald Erdbeben, Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge mit der Erderwärmung in Verbindung gebracht werden können.

Für all dieses Unheil wird der Zorn des Klimagottes über die Unvernunft der Menschen verantwortlich gemacht.
1. Mose 7 Vers 4
"Sie werden erst verbrennen und dann in den steigenden Meeresspiegeln jämmerlich ersaufen."

Mit endzeitlichen Erwartungen werden die Klima-Ungläubigen, so sie nicht in den Kreis der Gerechten zurückfinden, erbarmungslos vor dem jüngsten Gericht im Namen des Glaubens für klimaschädliches Verhalten zur Rechenschaft gezogen und sollen zu ewigen Höllenqualen verdammt sein.

Die Offenbarung der Klimasünden werden in den (heiligen) Schriften des Weltklimarates IPCC (der "Vatikan" in Sachen Klimawandel) niedergelegt und genießen den absoluten Wahrheitsanspruch.

Die Klimatheologie behauptet wissenschaftlich zu sein. 
Seit Beginn der Klimahysterie* lassen sich große Teile der Wissenschaft vom Klimagott und seiner dogmatischen Weltrettungsweisheit vereinnahmen.
Sie huldigen den Weissagungen der Klimapropheten und ihrer weltbeglückenden Visionen, um so nicht den Zorn des Klimagottes gegen die Unbotmässigen und Uneinsichtigen heraufzubeschwören.
Zur Bestätigung der eigenen Weltsicht dient die Wissenschaft den Klimagläubigen als Mittel zum Zweck. Wer die Wissenschaft auf seiner Seite hat, der kann einfach nicht irren. Selbstverständlich dürfen die Wissenschaffenden auf gar keinen Fall Vorteile durch die Klimaveränderung erwähnen. Wenn z.B. bisher nicht nutzbare Flächen für Ackerbau und Viehzucht wegen der Erderwärmung zur Verfügung stehen. 

* Unwort 2019

Allen vom Fegefeuer und der großen Sintflut existenziell Bedrohten und Beladenen dieser Welt soll die Barmherzigkeit zuteilwerden, an unserer auch vom Klimanotstand heimgesuchten Gesellschaft teilhaben zu dürfen.

Damit kann der Traum von einer Pilgerreise nach Europa verwirklicht werden.

Genau wie einem Imam nicht die Existenz Allahs ausgeredet werden kann, dulden auch die grünen Pharisäer des Klimagottes keine anderen Götter neben sich.

Von Zeit zu Zeit wallfahren Menschen, die reinsten Glaubens sind und sich für die wichtigsten Klimagläubigen der Welt halten, klimaneutral zum Welt-Klima-Kirchentag (Klimagipfel).
Dem Epizentrum der Klimagerechten.
Die Eingeflogenen treffen sich dort zu den Klimagebeten und Andachten und raten der Menschheit, dem Klima zuliebe u.a. auf Flugreisen zu verzichten.
Die Teilnehmer wollen damit allesamt "auf der richtigen Seite stehen" und möchten die Gelegenheit nutzen "Geschichte zu schreiben".

Da es sich um ein höheres gesellschaftliches Gut handelt, sehen die Medien es als ihre Aufgabe an, die Herausforderungen der Klimaerwärmung als existenzielle Krise zu inszenieren, welche unsere Existenzgrundlagen und die unserer Kinder bedroht. Extremwetterlagen oder Flächenbrände kommen dabei nicht ungelegen.

Die Gläubigen nehmen in Dauerberieselung fast ausschließlich die Predigten, Andachten und Fürbitten der Endzeit-Medien wahr. So werden sie in ihrem Glauben an die Erlösung vor dem Verglühen der Erde und auf ein CO2-freies Paradies immer wieder auf's Neue bestärkt.

Die Medienmacher fallen augenblicklich auf die Knie oder werfen sich in den Staub, wenn die Gottheiten der Klimatologie ihnen Audienz gewähren. Eine parallel stattfindende Segnung durch hohe kirchliche Würdenträger sollte eigentlich nicht fehlen. 

Die CO2-Phobie führt zur Bildung fundamentalistischer Sekten, die notfalls auch mit Gewalt oder Zwang, gegen jeglichen Widerstand, ihre Glaubensziele und Umerziehungsphantasien von ihren Kreuzrittern durchzusetzen gedenken.
Der ewige Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit.

Die edlen Weltretter kämpfen gegen die Massen rückwärtsgewandter Klimaschädlinge, die sich an der Erderwärmung schuldig gemacht haben.

Der prophezeite Weltuntergang ist ein Notstand, der jede Maßnahme rechtfertigt.

Die Gotteskrieger der planetaren Rettungsmission dürfen auch - Klimagottseibeiuns - mit radikalen und unlauteren Mitteln kämpfen.
Welches Ziel wäre höher?
Angesichts des Nahtods unseres Planeten müssen zum Schutz und der Bewahrung allen Lebens auch militante Angriffe (z.B. auf die Infrastruktur) und diktatorische Maßnahmen erlaubt sein, denn es dient doch einer guten Sache. Die Kämpfer sind also unfehlbar.

DAMIT IST DER GRUNDSTEIN FÜR DEN GOTTESSTAAT GELEGT
ALSO, LASSET UNS BETEN

Wer sich noch einen halbwegs klaren Blick auf die Tatsachen bewahrt hat, dem bleibt die bittere Erkenntnis, dass er sich kaum dem Sakrament der Taufe im Namen des Klimagottes entziehen kann, um dann mit all seinem Geld und Gut den in Flammen stehenden Planeten zu retten*.

Wird uns der Klimagott von den CO2-Qualen erlösen?
Werden wir die Kontrolle über das Klima zurückgewinnen? (auch wenn wir sie nie hatten)
Wie befreien wir uns von den Fesseln des Kapitalismus?
Können die Kinder des Klimagottes eines Tages, wie seinerzeit Wasser in Wein, CO2 in edlen Sauerstoff verwandeln?
Fragen über Fragen ....

* Der Planet existiert nahezu noch unendlich lange. Wohl eher möchten die Gläubigen gerettet werden.

Das religiöse Fundament und das Seelenheil der Klimagläubigen ist dauerhaft gesichert, da Erfolg oder Misserfolg, zur Verhinderung dieses globalen Unheils, wohl erst im nächsten Jahrhundert - wenn überhaupt - messbar ist.
Die wenigsten der heute Lebenden werden dereinst das Glück oder das Unglück erleben können.

. Mit jeder Hitzewelle und jedem Starkregen sowie immer neuen Untergangsfiktionen gelingt es aber, die Strenggläubigen weiter zu mobilisieren.

Leicht wird es aber nicht, die gutgläubigen Bevölkernden über Jahrzehnte in ständiger Angst vor dem drohenden Weltuntergang zu halten. Man muss daran Glauben wie an die Auferstehung. 

Und warum eigentlich bis ins nächste Jahrhundert auf den Untergang warten? Während Deutschland die Welt rettet, kann mit den Maßnahmen gegen die Klimaapokalypse schon in naher Zukunft der eigene (wirtschaftliche) Untergang eingeleitet werden. Verteuerungen von Energie führen zwangsläufig zu einer teureren Nahrungsmittelversorgung. Die Besserverdienenden werden davon nichts spüren.

Zweifelhaft ist, ob die Gläubigen und Nichtgläubigen dauerhaft die De-Industrialisierung des Landes und Wohlstandsverluste hinnehmen, nur damit im nächsten Jahrhundert "die Temperatur stimmt". Die Gläubigen können sich zumindest der lllusion hingeben, dass Deutschland der moralische Weltmeister ist.
Jedoch kann niemand vorhersagen, wann die Schmerzgrenze (Kipppunkt) zur Verwirklichung des Klimaparadieses erreicht sein wird.

Die Ruinen der Klimafanatiker werden ihre Wirkung entfalten.

Wenn es mit dem Stoppen des Klimawandels nicht so klappt, war Deutschland zumindest Vorbild für die ganze Welt.

Der Klimawandel ist Realität
Die Klimarettung kann aber nur GLOBAL gelingen - oder überhaupt nicht.
Es gibt vier Gründe, weshalb Letzteres eintreten wird:

  • Erstens: Nicht alle machen mit!

    Bei den Klimagipfeln wurde deutlich, dass die Weltgemeinschaft gespalten ist:
    • Der eine Teil (z.B. westliche Staaten) möchte sehr weitgehende Maßnahmen gegen den Klimawandel völkerrechtlich verbindlich verabreden.
    • Der andere Teil (z.B. Fernost) macht hinsichtlich der CO2-Neutralität sehr viele Versprechungen. Diese Absichten unterliegen aber keinerlei Rechtspflichten und sollen z.T. auch erst in 50 Jahren eintreten. Im Gegenteil nehmen sie sogar für sich in Anspruch, in den nächsten Jahren den CO2-Ausstoß noch erhöhen zu dürfen. Das ist sogar konform mit den Pariser Protokollen.

Aktuell wird der weltweite Energiebedarf zu 95% (DE 83%) mit fossilen Rohstoffen gedeckt. Soll das vereinbarte 1,5-Grad-Ziel noch erreicht werden, müsste in diesem Jahrzehnt dafür der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase weltweit um 45% sinken.

Das ist global völlig unrealistisch.

Es sieht so aus, dass nur einige Staaten ("Klimaklub der Willigen") ganz einseitig sehr strenge Maßnahmen (um die Klimaziele zu erreichen) umsetzen wollen. Es werden funktionierende, z.T. hochmoderne Kraftwerke stillgelegt und damit Milliarden-Euro-Werte von einem auf den anderen Tag in Schrott verwandelt. Mit besinnungslosem Geldausgeben und Schuldenmachen setzen diese Länder ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine sichere Energieversorgung auf's Spiel, während andere sich sämtliche Handlungsmöglichkeiten offen halten und dies sogar zur eigenen Expansion nutzen. Die verabredeten Ziele sind auf keinen Fall rechtsverbindlich, sondern können nur als beabsichtigte "Bemühungen" verstanden werden.

China hat im Jahr 2019 fast so viele Kohlekraftwerke gebaut wie Deutschland bis 2038 (oder eher) stilllegen will. Bei steigendem Energiebedarf ist es sehr unwahrscheinlich, dass diese neu erbauten fossilen Stromlieferanten in den nächsten Jahrzehnten abgeschaltet werden.


  • Zweitens: Die "Vorbildfunktion" wird international nicht akzeptiert!

Eine De-Industrialisierung, steigende Kosten (nicht nur für Energie) und eine unsichere Energieversorgung dienen weltweit nicht als Vorbild.

Wenn in der hiesigen Klimabewegung vereinzelt das Vorgehen in Fernost überhaupt thematisiert wird, dann sollen in diesem Zusammenhang die westlichen Staaten (insbesondere Deutschland) eine "Vorbildfunktion" einnehmen. Das klingt nach "erzieherischen" Maßnahmen und die Frage ist berechtigt, ob sich die großen CO2-Emittenten zu Klimarettern "erziehen" lassen.

Mit der "Vorbildfunktion" soll eine "Vorreiterrolle" übernommen werden. Versprochen werden ökologisch-technische Innovationen, die Investoren anlocken und massenhaft Arbeitsplätze in Aussicht stellen. Gäbe es Marktchancen, würden profitorientierte Unternehmen auch ohne staatlichen Druck von selbst aktiv. Könnten z.B. Windräder mit fossilen Kraftwerken konkurrieren, hätten die Märkte das (auch ohne Subventionen) längst realisiert. Wenn Deutschland als Weltretter die gesamte Welt mit Windrädern und Solaranlagen ausstatten möchte, wird das sehr sehr teuer. 

Oder ist der deutsche Sonderweg nur ein abschreckendes Beispiel?
Die mit Deutschland im Wettbewerb stehenden Staaten dürfen sich freuen!


  • Drittens: Der globale Verbrauch fossiler Energieträger wird nicht gedrosselt!

Nur wenn weltweit weniger fossile Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) "verbrannt" werden und stattdessen "in der Erde" bleiben, führt das auch zu einer globalen CO2-Reduktion.

Sollten einige Länder reduzieren aber andere mehr Öl, Gas oder Kohle "verbrennen", ist nichts erreicht.
Die großen Rohstoffländer (z.B. Russland) haben kein wirtschaftliches Interesse an einem Rückgang ihrer Brennstoffförderung. Da können auch mal Preisreduktionen den Absatz weiter ankurbeln. Der Rückgang der Nachfrage von fossilen Energieträgern in einigen Teilen der Welt (z.B. EU) kann dazu führen, dass andere Länder bei niedrigeren Preisen ihren fossilen Energieverbrauch sogar noch steigern.


  • Viertens: Der globale Bevölkerungsanstieg hat auch Einfluss auf den CO2-Ausstoß!

    Aktuell verfügen etwa eine Milliarde Menschen nicht über Elektrizität. Die haben also noch großen Nachholbedarf. Wenn in 30 Jahren die Erdbevölkerung um ca. 2,5 Milliarden angestiegen sein wird, ist mit weiter erhöhter Energienachfrage zu rechnen. Es ist damit zu rechnen, dass dafür wohl mehrheitlich fossile Energieträger zum Einsatz kommen.

Die Wasser- und Nahrungsmittelversorgung, wird aber einen viel größeren Stellenwert einnehmen.


  • Fazit

    Keiner dieser 4 Gründe wird von den Klimabewegten ernsthaft thematisiert. Mit ihren Weltrettungsträumen bewegen sie sich losgelöst von der Realität in einer weltfremden Blase ohne die globalen Geschehnisse wahrzunehmen. Nebenbei prophezeit der grüne Illusionismus auch noch "klimaneutralen Wohlstand".
    Bei den Maßnahmen zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels wird ohne den Blick auf die weltweite Situation permanent die Hoffnung geschürt, ein kleiner Teil der Welt (z.B. Deutschland) könnte die globale Erderwärmung stoppen. CO2-Reduktion kann auch durch Abwanderung einzelner Betriebe oder Branchen wegen zu hoher Energiekosten erreicht werden. Das hat aber keinen Einfluss auf das Weltklima.

Weit und breit ist kein weltbeherrschendes Machtzentrum in Sicht, das die Autorität für staatenübergreifende, verbindliche Vorgaben besäße.

Diese Gewissheit wird von den Aktivisten natürlich nicht kommuniziert - vermutlich wollen sie sie selber nicht wahrhaben. 

"Alles ist möglich, wenn wir nur fest genug daran glauben."
"Die Welt geht unter und da können wir uns doch nicht mit demokratischen Befindlichkeiten befassen."

Eine Zukunft mit ausschließlich regenerativer Energieerzeugung und ohne fossile oder nukleare Grundlast-Kraftwerke könnten die nächsten Generationen mit De-Industrialisierung bezahlen. Viele Menschen verbinden mit der CO2-Reduktion auch eine saubere Umwelt und bejubeln vorerst noch viele Maßnahmen. Die Klimaziele sind klar definiert, aber der Weg zur Weltklimarettung ist für die meisten auch sehr abstrakt. Erst wenn die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen den Einzelnen persönlich "bedrohen", wird die Einsicht hinterfragt und es regt sich Widerstand.

Möglicherweise dienen dereinst die vier Gründe den Klimagläubigen einmal als Rechtfertigung für das Nichterreichen des 1,5-Grad-Ziels.
Denn sie selber haben doch "alles gegeben"!

Alle Angaben ohne Gewähr!


  • Aus dem Jahr 2007: „Schafft es die Menschheit nicht bis zum Jahr 2020, den Treibhauseffekt zu stoppen, löscht sie sich selbst aus – unter entsetzlichen Qualen.“ hier
  • Aus dem Jahr 2011: "Bis 2020 wird das Nordpolarmeer in den Sommermonaten wohl eisfrei sein." hier
  • "Vielleicht bleiben nur zehn Jahre zu Rettung des Planeten" hier

  • „Milliarden werden sterben und das Leben auf der Erde ist am Erlöschen“ Video
  • „Der Untergang der Zivilisation könnte schon begonnen haben“. hier
  • „Die Welt wird in 12 Jahren untergehen, wenn wir den Klimawandel nicht angehen.“ hier
  • „Entweder begrenzen wir die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau, oder wir tun es nicht. Entweder wir erreichen einen Kipppunkt, an dem wir eine Kettenreaktion mit Ereignissen beginnen, die weit über die menschliche Kontrolle hinausgehen, oder wir tun es nicht. Entweder wir bleiben eine Zivilisation, oder wir tun es nicht.“ hier
  •  „Die Möglichkeit eines Zusammenbruchs der Nahrungsversorgung nimmt weltweit zu“ hier
  • „Kinder leiden zunehmend unter Angst und Trauer um den Klimawandel“ hier
  • „Der globale Norden pumpt tödliche Mengen an CO2 in die Atmosphäre und errichtet gleichzeitig immer größere Hindernisse für die Einwanderung, wodurch ganze Regionen der Welt zu Todeszonen werden.“ hier
  • „Unsere Kinder werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren sterben.“ hier
  • „Der Klimawandel ist heute schon tödlich“ hier
  • „Erde könnte in eine tödliche Heißzeit geraten“ hier
  • „Ende der Menschheit ab 2050: In nur 30 Jahren könnte uns die Auslöschung drohen“ hier
  • „Globale Erwärmung birgt lokale Gesundheitsrisiken“ hier
  • „Mitte des Jahrhunderts ist die Menschheit am Ende“ hier
  • „Die Apokalypse naht“ hier

Alle Recherchen und satirischen Anmerkungen entstanden nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr!

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